Real-Life-Networking zu Covid-19 Zeiten: Tipps und Tricks

Berufliches Netzwerken zu Corona- Zeiten ist wahrlich eine Herausforderung. Zu den ohnehin derzeit wenigen Möglichkeiten, die man hat um persönlich (also „offline“) neue Kontakte zu knüpfen, kommt eine Vielzahl an Hygienevorschriften oder -empfehlungen, die es einzuhalten gilt. Mit dem Gegenüber wie gewohnt die Visitenkarte auszutauschen kann hier schon zu einem „Problem“ führen. Wir wollen zwar nicht übertreiben, aber dir trotzdem in diesem Artikel ein paar Möglichkeiten aufzeigen, wie du auch offline sicher und mit dem gewissen Abstand Kontakte austauschen kannst.

Das Smartphone als dein wichtiger Begleiter!

Normalerweise empfehlen wir dir deine Visitenkarten immer griffbereit zu haben. In Covid-19 Zeiten dürfen diese ausnahmsweise auch mal zu Hause bleiben. Nutze doch dein Smartphone um Kontaktdaten auszutauschen und das völlig kontaktlos. Vorbei sind die Zeiten, in denen wir unsere Namen mühsam buchstabieren mussten (um sie dann häufig schlussendlich ohnehin gleich selbst einzutragen weil viel zu kompliziert und so…). Wie wär es mit der Nutzung eines QR-Codes?

Diesen kannst du dir ganz einfach selbst gestalten und mit deinen Daten füttern. Hast du ihn auf deinem Handy gespeichert (z.B. in deinen Bildern) kann er ganz unkompliziert und kontaktlos (!) von deinem Gesprächspartner gescannt werden. Die meisten Smartphones können QR-Codes bereits über die Kamerafunktion aufrufen. Zudem gibt es eigene Barcode- und QR-Codescan-Apps, die das Auslesen der Codes ermöglichen. So kann sich dein Gegenüber unkompliziert und rasch deine Kontaktdaten direkt in das Handyadressbuch speichern.

Profi-Tipp: Wer ganz gewieft ist verknüpft mit dem eigenen QR-Code zusätzlich zu den gängigen Kontaktdaten ein Dokument mit seinem Portfolio.

 

Nutzt du WhatsApp oder LinkedIn am Handy?

Beide Plattformen bieten dir die Möglichkeit an einen personalisierten QR-Code anzuzeigen, den dein Networkingpartner scannen und sich so gleich direkt mit dir verbinden kann. Zudem kannst du auch direkt über die Applikationen den Code anderer NutzerInnen scannen. Bei WhatsApp gelangst du unter „Einstellungen“ zu der QR-Code-Funktion. Neben deinem Namen findest du ein kleines QR-Code Icon. Auch bei LinkedIn wird dir ein kleines QR-Code-Icon angezeigt über das du die Funktion aufrufen kannst. Du findest dieses in der Suchleiste. Tipp: Die QR-Code-Funktion bei LinkedIn ist vor allem bei internationalen Konferenzen Gold wert und wird immer häufiger genutzt.

LinkedIn-QR-Code-Funktion

Netzwerken mit Mund-Nasen-Schutz

Eine weitere Herausforderung, die beim Real-life-Netzwerken auf dich zukommen kann, ist das Kennenlernen mit Mund-Nasen-Schutz. Dieser deckt in der Regel fast die Hälfte des Gesichts deines Gegenübers ab, was es nicht unbedingt leicht macht, erstens die Person besser kennenzulernen und zweitens die Reaktionen deines Kontaktes zu sehen und richtig zu interpretieren. Da ist es auch schon mal schwer zu erkennen, ob dein Gegenüber nun schmunzelt, lächelt oder den Mund verzieht. Auweh! Das kann mitunter zu Missverständnissen führen. Was sein muss, muss aber sein und mit dem Mund-Nasen-Schutz müssen wir uns wohl oder übel noch länger anfreunden. Dem sind sich auch KörpersprachexpertInnen bewusst und haben so auch schon erste Ratgeber veröffentlicht. Wir können dir dieses Video empfehlen: Richtig kommunizieren mit Mundschutz

 

Netzwerken in Covid-19 Zeiten und unter Einhaltung gewisser Präventionsmaßnahmen ist definitiv eine Herausforderung. Wir hoffen, dass wir dir hilfreiche Tipps mit auf den Weg geben konnten.

 

Du willst sie in der Praxis gleich erproben?

Dann komm doch zu einem unserer nächsten Netzwerkevents, die freilich unter Einhaltung aktuell geltender Präventionsmaßnahmen stattfinden. 

Infos findest du unter https://interaction-now.at/events/ 

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